Muss man sich auf Injektionsbehandlungen vorbereiten oder hängt das Ergebnis ausschließlich vom Können der Kosmetikerin ab?

Tatsächlich gibt es allgemeine Empfehlungen, die die Erholungszeit verkürzen und die Wirksamkeit von Injektionsbehandlungen verbessern können.

Hier sind die wichtigsten Tipps:

✅ Frauen wird empfohlen, während der Menstruation auf Injektionsbehandlungen zu verzichten, da der Hormonhaushalt den Schmerzempfindlichkeits-Schwellenwert senkt und die Behandlung dadurch schmerzhafter sein kann. Außerdem besteht in dieser Zeit ein erhöhtes Risiko für Blutergüsse und Hämatome. Planen Sie Injektionen daher am besten nach den „kritischen Tagen“.

✅ Ein bis zwei Wochen vor der Behandlung sollten blutverdünnende Medikamente und Antikoagulantien wie Aspirin, Cardiomagnyl, Phlebodia, Detralex, Omega 3 usw. abgesetzt werden.

✅ Am Tag vor der Behandlung wird empfohlen, auf Alkohol zu verzichten, um das Risiko von Hämatomen, Blutergüssen und Schwellungen zu verringern.

✅ Zwei Wochen vor einer Korrektur mit Neuroproteinen (Botox) sollten Sie auf die Einnahme von Vitamin-B-Präparaten verzichten.

✅ Die Einnahme von Antibiotika unmittelbar vor oder während einer Korrektur mit Neuroproteinen kann die Wirkung des Präparats neutralisieren oder – je nach Antibiotikagruppe – zu einer Überkorrektur und damit zu unerwünschten Komplikationen führen.

✅ Ein bis eineinhalb Monate vor einer geplanten Korrektur mit Neuroproteinen (Botox) kann die Einnahme von zinkhaltigen Präparaten sinnvoll sein. Dadurch hält das Ergebnis nach der Behandlung länger an.

Autorin: Chefärztin der Klinik Elena Alexandrowna