Schönheitsinjektionen – tut das weh?

Wer sich im Internet „erschreckende“ Videos über manche Behandlungen ansieht, könnte meinen, dass solche Eingriffe wirklich schmerzhaft sind.
Gerade die Angst vor Schmerzen hält viele Frauen davon ab, eine Kosmetikerin aufzusuchen.
Doch ist diese Angst wirklich berechtigt?

Vor nahezu jeder Injektionsbehandlung besteht die Möglichkeit, eine Anästhesie durchzuführen – das biete ich selbstverständlich meinen Patientinnen an.

Ein wichtiger Punkt ist das Fehlen von Gegenanzeigen.
Zum Beispiel ist eine Unverträglichkeit gegenüber Anästhetika wie Lidocain, Novocain, Procain usw. eine Kontraindikation.

Welche Arten von Anästhesie werden angewendet?

✅ In meiner Praxis setze ich verschiedene Methoden ein. Am häufigsten verwende ich eine Betäubungscreme, die 20–30 Minuten vor der Behandlung auf die Haut aufgetragen wird.

✅ Bei Lippenkorrekturen kann ich für besonders schmerzempfindliche Patientinnen zusätzlich eine Lokalanästhesie mit Lidocain nach Art einer Zahnbehandlung durchführen.

Außerdem gibt es für die Konturierung von Lippen, Wangen und anderen Gesichtsbereichen Filler, die bereits Lidocain enthalten, wie z.B. Juvederm, Stylage, Belotero.

Bei der Anwendung von Radiesse wird dem Präparat immer Lidocain zugesetzt.

❤️ Sie müssen also keine Angst vor starken Schmerzen haben.

Autorin: Chefärztin der Klinik Elena Alexandrowna